Plitsch Platsch Aquafitness

Da meine Mutter seit Jahren Kurse in Aquafitness für Schwangere gibt und ich schon einige Male (unschwanger) mitmachen konnte, war klar, dass ich bei meiner Schwangerschaft auch die Kraft des Wassers nutzen will, um fit zu bleiben bzw. nicht noch unfitter zu werden. Schnell stellte sich die Frage in welchem Outfit es sich am besten hüpfen, joggen und schwimmen lässt. Verschiedene Bikinis und Badeanzüge wurden gekauft und wieder zurück gegeben. Zu eng, zu locker und so manches Modell war sicherlich nicht für einen wachsenden Umfang gedacht.

Seit ein paar Wochen bewege ich also erfolgreich Wassermengen in einem Modell von Topshop und bin rundum zufrieden. Der Badeanzug sitzt prima und macht jede Bewegung mit. Jeden Sonntag landet er bei 40 Grad in der Waschmaschine und hat auch das bislang gut überstanden. Definitiv meine Empfehlung für alle werdenden Mamas! Natürlich in schwarz…

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Rollin’ in Black

Halbzeit und so langsam geht’s ans Eingemachte. Meine Liste mit “Needs” und “Wishes” füllt sich täglich und besonders die größeren Anschaffungen müssen durchdacht werden. Und so beschäftigen wir uns gerade mit dem Thema Kinderwagen. Ich gestehe, dass ich nicht der Typ bin, der sich Tests und Berichte durchliest und gebe auch offen zu, dass das Gefährt, mit dem ich täglich durch die Gegend fahren werde, auf jeden Fall gut aussehen muss. Klar, dazu sollte er nicht allzu schwer und leicht verstaubar sein. Aber allein in Sachen Style fallen so ziemlich alle Marken raus. Einige sehen aus wie lustige Raumschiffe und bei anderen Modellen frage ich mich, wie sie überhaupt von alleine stehen oder rollen können.

So fällt die Wahl wohl auf Bugaboo. Letztendlich vor allem aus folgendem Grund: Yes, you can have it in all black! Eventuell lasse ich mich zu dunkelgrau überreden (in kleinen Mengen), aber Daddy-to-be und ich stehen einfach auf den zeit- und geschlechtslosen Look in Schwarz.

Im Flagshipstore in Berlin haben wir fleißig getestet und geklappt. Nun schwanken wir zwischen dem Klassiker Cameleon und dem kleineren und leichteren Bee… Ein paar Wochen lassen wir uns Zeit und dank schneller Lieferzeit haben wir auch keinen Druck uns jetzt zu entscheiden. They’ll see us rollin’!

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Zweisameinsam

Am Samstag Abend war ich kurz davor folgenden Facebook-Post zu verfassen:

“Suche Freundin/Freund zum gemeinsamen Abhängen auf der Couch am Wochenende. Gerne mit Erfahrungen beim Mario Kart und Mario Party. Brettspiele und Sing Star sind auch kein Problem. Du darfst auch Wein trinken, während ich bei Saftschorle bleibe, aber mir nicht das Gefühl geben, dass du etwas verpasst, weil du nicht betrunken durch die Clubs tanzt. Ich biete eine Wii, eine Playstation, Nagellack in 100 Farben, eine tolle Couch und Fußbodenheizung.”

Das Wochenende bahnt sich jede Woche gleichermaßen an und statt lauter Musik und rauchigen Bars stehen bei mir eher entspannte Abende auf dem Programm. Schon in Paris habe ich gemerkt wie schnell man sozial abgenabelt wird, wenn man keinen Alkohol trinkt und nicht mit raus geht zum Rauchen. Zum Beispiel, wenn für alle Drinks bestellt werden und keiner daran denkt, dass auch ich flüssige Dinge zu mir nehmen kann, wenn sie keinen Alkohol enthalten. Da frage ich mich doch, wie es jemandem geht, der keinen positiven Grund hat auf Alkohol zu verzichten, es aber tun muss? Ich denke mir immer “Für was, als für ein Baby im Bauch, lohnt es sich mehr böse Dinge aus dem Alltag zu streichen”. Und das fällt mir auch gar nicht schwer. Wenn ich mich so richtig ärgere, könnte ich zwar manchmal eine fiese Zigarette vertragen, aber die Wut lasse ich einfach an anderen ab. Das ist wiederum ein anderes Thema…

Bleibt trotzdem die Frage, ob nur ich mich seit der Schwangerschaft sozial ausgegliedert fühle, ob ich selbst daran Schuld bin oder nur mal wieder in einem “Ich-bin-so-einsam-Film” unterwegs bin, bei dem der Abspann schon fast läuft und alles gut wird.

Und, wie schlecht geht’s dir?

Morgenübelkeit, schlechte Laune und überhaupt Schmerzen überall – Ich gehöre in Woche 11 nach wie vor zu den Glücklichen, denen diese Dinge erspart geblieben sind. Ich klopfe gerne jeden Tag auf Holz, wenn sich das nicht ändert. Brustschmerzen am Anfang, unendliche Müdigkeit und ein Ziehen im Bauch begleiten mich, aber damit kann ich ganz gut leben.

Letzteres hat mich allerdings überrascht. Ich gehöre zu den Menschen, die sich über jeden Schritt und jedes mögliche Szenario in ihrem Leben schon mal Gedanken gemacht haben. Ich bin schon auf verschiedene Art und Weisen ums Leben gekommen und habe auch schon in dem ein oder anderen Land gelebt. Ich war Popstar, Designer und Stripperin. Allerdings nur in meinem Kopf. Darin habe ich auch schon mindestens hundert Mal über jegliche Aspekte der Schwangerschaft nachgedacht. Völlig vergessen habe ich dabei aber die Tatsache, dass dieser Bauch ja auch irgendwie wächst. Und das ziemlich schnell. Wie sich das anfühlen könnt kam mir nie in den Sinn. Das erste Ziehen traf mich wie ein kleiner Blitz und zunächst dachte ich da stimmt etwas nicht. Nach dem (fast) täglichen Konsultieren meiner Mutter – Kinderkrankenschwester auf der Neugeborenenstation, die Kurse in Aquafitness für Schwangere und Babyschwimmen gibt BÄM – leuchtete mir dann ein, dass man solch eine Veränderung logischerweise auch spüren muss. Da mich selten etwas überrascht, musste ich etwas über mich selbst schmunzeln und bin gleichzeitig ziemlich happy, dass mich in den kommenden Monaten noch viele Dinge überraschen und zum Schmunzeln bringen werden. Bis dahin kleine Muschel ♥

Der Tag, ab dem ich keine Minisalami-Sticks mehr essen durfte

2015-04-01 22.08.00Luftgetrocknete Salami kann man gut und gerne als mein Laster bezeichnen. Vor allem die, die in praktischer Miniversion To Go kommen. Ein Päckchen findet sich häufig in meiner Tasche. Doch damit ist, wie mit so vielen anderen Dingen, seit ein paar Wochen Schluss. Auf der Don’t Liste stehen spaßige Dinge wie: Rohmilchprodukte, roher Schinken, Carbonara mit Ei (außer ich lasse die Eier zu Rührei werden), meine geliebte Salami und viele andere Dinge, die ich mag… Alkohol (bye bye Weinschorle und Wodka Soda) ist auch tabu.

Wer Cluedo mäßig aufgepasst hat und ein Fuchs ist, kann sich denken warum all das von meinem Speiseplan weichen musste. Yes, in mir wächst eine kleine Muschel aka ich bin schwanger! Das wusste ich dank ein zwei minimaler Symptome schon in der 3. Woche bzw. eigentlich habe ich schon in der 1. Woche bemerkt, dass im Parterre etwas vor sich geht. Da eine Nacht anstand, die meine Trinkfestigkeit abrufen würde, habe ich dann doch einen Test gemacht, der in wenigen Sekunden zeigte, was ich eigentlich schon wusste. Test 2 und 3 haben das Ergebnis beglaubigt und den Abend habe ich gerne sausen lassen. Denn gibt es einen besseren Grund auf diese Dinge (ja, auch auf Minisalami-Sticks) zu verzichten?

Im September soll das Mini-We kommen. Ca. ein Jahr nach unserer Hochzeit würde dann mein Traum vom September-Kind in Erfüllung gehen und bis dahin drücken wir die Daumen, dass es sich prima entwickelt und ne Menge Spaß in mir hat ♥

T by Alexander Wang – Campaign 2014

Like getting slapped in the face by a giant Wang - Alexander Wang präsentiert die neue T by Alexander Wang Kampagne 2014 mit einem Comedy-Musik-Video und zeigt damit, dass Mode nicht nur kleiden, sondern auch entertainen kann und spielt auf so einige aktuelle Skandale in der Modewelt an (“I haven’t been this uncomfortable since the Terry Richardson shoot…”). Das Video startet zunächst mit einem typischen schwarz/weiß Fashionfilm. In der Hauptrolle: Model Behati Prinsloo. Im Aufzug trifft sie allerdings auf Mango, einer lang verschollenen Figur aus Saturday Night Live, die sich kurze Zeit später mit Rapperin Sharaya J. in einem echten Diva-Battle wiederfindet… Klingt seltsam? Ist es auch. Aber dafür endlich mal komisch und mit dem richtigen Augenzwinkern und guter Musik. I like!